Die Zukunft ist flexibel (Teil 2/2): Warum Arbeitgeber die Nutzung ihrer Gebäudesysteme überdenken müssen

Im ersten Teil dieses Blogs haben wir den plötzlichen Anstieg der Arbeit von zu Hause aufgrund der Pandemie angesprochen. Dieser hat für viele Unternehmen gut funktioniert. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass viele Mitarbeiter auch nach Ende der Krise weiterhin teilweise von zu Hause und teilweise im Büro arbeiten werden. Diese Änderung stellt Arbeitgeber und Immobilienbesitzer jedoch vor gewisse Herausforderungen.

Ein Bericht jüngeren Datums des weltweit agierenden Design- und Architekturunternehmens Gensler (1) kam zu dem Schluss, dass zwar 4 von 5 Antwortenden in irgendeiner Weise jede Woche ins Büro zurückkehren möchten, sich 67 % jedoch in Zukunft mehr Flexibilität wünschen. Hierzu zählt sowohl die Möglichkeit, den Arbeitsstandort zu wählen, also auch den Zeitpunkt, zu dem sie dort arbeiten. Ein Fazit für Arbeitgeber ist, dass Büros Aktivitäten und Erfahrungen unterstützen müssen, die zu Hause nicht umsetzbar sind. Der Trend wird auch hin zu kleineren Büros gehen. Unternehmen können also ihre Miet- und/oder Betriebskosten senken.

Der „Office of the Future Report“ (2), der durch die Berater für Arbeitsplatzgestaltung Peldon Rose erstellt wurde, enthält ebenfalls Fakten zu diesem Thema. Das Büro der Zukunft, so der Bericht, muss es den Mitarbeitern ermöglichen, „in Verbindung zu stehen sowie gemeinschaftlich und kreativ zu arbeiten“. Manche Unternehmen benötigen weiterhin größere Unternehmensgebäude und -gelände. Es wird aber gängiger werden, den Raum mit anderen Unternehmen gemeinsam zu nutzen. Insbesondere Vermieter müssen sich in Zukunft eher auf vollständig einsatzbereite Büros umorientieren, in die der Mieter keine große Vorbereitungsleistung investieren muss.

„Büros, deren Ausstattung flexiblere Nutzung ermöglicht, sind gut auf die optimale Nutzung des Trends zur Hybridarbeit gerüstet“, schreibt Privas Koen Somers

All dies bedeutet, dass die Gestaltung von Arbeitsplätzen sogar noch wichtiger wird. Im weiteren Zeitverlauf wird die Verbreitung von Glasfasernetzen die Konnektivität aller Beteiligten verbessern. Gleichermaßen wichtig wird die Fähigkeit sein, das Gebäudeklima nutzungsgerecht zu steuern. Das Umdenken hinsichtlich der Nutzung von Büros wird also mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Energie lenken. Den Verbrauch zu senken ist nicht nur gut für die Kostenseite, es vereinfacht den Unternehmen auch die Verkleinerung ihres CO2-Fußabdrucks.

Wir sind der Ansicht, dass dadurch sogar noch mehr Organisationen den Wert eines vernetzten, zentralen Gebäudeverwaltungssystems (BMS), wie unseres eigenen Priva Blue ID, erkennen werden, das mit sämtlichen separaten Gebäudesystemen vernetzt ist. Ein gutes BMS ermöglicht es Technik-Koordinatoren, die gewünschten Bedingungen in jedem Raum zu jeder Tageszeit einzustellen, und zwar passend zur Nutzungsart. Leere Räume werden nicht mehr geheizt und es brennt kein Licht mehr in Abstellräumen!

Es gibt auch Vorteile für Gebäudeverwalter und außenstehende Kundendienstunternehmen. In der derzeitigen BMS-Generation lassen sich beispielsweise Einstellungen viel einfacher aus der Ferne vornehmen und potenzielle Probleme aus der Ferne erkennen. Schließlich gibt es in dieser schönen neuen Welt keinen Grund, warum nicht auch das technische Personal mehr Möglichkeiten hinsichtlich der Arbeit von zu Hause haben sollte.

Sowohl der Bericht von Gensler also auch jener von Peldon Rose weisen darauf hin, dass der Mitarbeiter der Zukunft erwartet, dass er seine Zeit im Büro wirklich sinnvoll nutzen kann – und dass die Arbeit dort auch angenehm ist. Vielen Arbeitgebern hilft ein leistungsfähiges BMS dabei, flexible und funktionelle Arbeitsumfelder bereitzustellen. Das Ergebnis ist ein reibungsloserer Übergang in die neue Realität der Arbeit.

Weitere Informationen zu Privas Lösungen für Büros und andere Arbeitsplätze finden Sie unter
https://www.priva.com/markets/building-automation/perfect-working-climate.

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Quellen:
(1) https://workinmind.org/2020/11/27/hybrid-work-models/
(2) https://workinmind.org/2020/12/02/office-of-the-future-report/