Ein kurzer Leitfaden zu BIM – Teil i

Der Einsatz von Building Information Modelling (BIM) nimmt rasant zu, wobei Unternehmen und sogar Länder diese Plattform für großangelegte Projekte nutzen. BIM wird zunehmend beliebter. Das ist auf der ganzen Welt zu beobachten. BIM findet sowohl in der AEC-Branche (Architektur, Ingenieurwesen und Bauwesen) als auch bei Facility- und Gebäudemanagern in aller Welt immer mehr Beachtung. Dieser schnell wachsende Trend wird die Branche verändern.

BIM erklärt sich keinesfalls von selbst. Es handelt sich um ein komplexes Konzept, das viele Fragen aufwirft. Was ist BIM? Wozu ist es in der Lage? Wie funktioniert es? Auf jede Frage gibt es mehrere Antworten, wodurch es zu einer breiten Palette an Fehleinschätzungen kommen kann. Und dies könnte eine Hemmschwelle für Interessenten darstellen, die die Implementierung von BIM in Erwägung ziehen. Also lassen Sie uns diese Missverständnisse ein für alle Mal aus dem Weg räumen.

Was ist BIM?

Es ist nicht verwunderlich, dass beim Thema Building Information Modelling häufiger die Abkürzung BIM verwendet wird. Es ist tatsächlich ein komplizierter Begriff, dessen Bedeutung nicht gerade auf der Hand liegt. 

Im Kern handelt es sich bei BIM um eine 3D-Konstruktions- und Modellierungssoftware mit einem gewissen Extra. Es geht um die digitale Darstellung der physikalischen und funktionalen Eigenschaften eines Gebäudes. BIM ist eine gemeinsame zentrale Wissensquelle für Gebäudeinformationen, die während des Lebenszyklus eines Gebäudes eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage bietet.

Wozu ist BIM in der Lage?

Wie wäre es, wenn Sie jedes Detail eines Gebäudes inspizieren könnten, bevor es überhaupt gebaut wird? BIM ermöglicht Ihnen das. Wie, fragen Sie sich? Ein Gebäude besteht ja aus Objekten. Für jedes dieser Objekte gibt es eine ganze Reihe von Informationen, wie zum Beispiel den Lieferanten, die Maße, die Farbe, die Materialarten und die Artikeltypen. Bei diesen Objekten kann es sich um Türen, Schlösser, Bedieneinheiten, Lampen usw. handeln. Alle diese Informationen werden in einer 3D-Datenbank gespeichert. 

Dadurch sind Sie in der Lage, sich alle Aspekte des Gebäudes bereits anzusehen und diese zu überprüfen, bevor das Gebäude real existiert. Auch wenn das Gebäude im Einsatz ist, behalten Sie ganz einfach den Überblick über dessen Wartung und Betrieb. 

Mit dem Einsatz von BIM geht also auch die Veränderung der Arbeitsprozesse Ihres Unternehmens einher. Sie arbeiten nicht länger mit Ihrer eigenen dezentralen Datenbank, sondern mit einer zentralen Datenbank mit allen Informationen, auf die alle am Projekt beteiligten Parteien zugreifen können. Da alles digital verfügbar ist, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Gebäude mithilfe der unterschiedlichsten Modellierungstechniken zu optimieren, bevor Sie jede Menge Geld für den Bau ausgegeben. Mithilfe von BIM können Sie also, um es einfach auszudrücken, Ihre Arbeitsprozesse optimieren, Ihr Gebäude zukunftssicher machen und die gesamte Dokumentation in einer sicheren, geschützten Umgebung speichern. 

Sie möchten gern mehr über BIM erfahren? Dann bleiben Sie dran, und Sie erfahren alles in Teil II! 

[Basierend auf einem Interview mit Jan Knijnenburg, Strategic Developments Manager]


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